Biologie

In Deutschland gehört das Studium der Biologie zu den beliebtesten Studienfächern aus der Naturwissenschaft. Dabei beschäftigt sich das Studium in erster Linie mit dem Leben auf unserem Planeten, angefangen von Pflanzen, Tieren an Land und im Wasser bis hin zur Komplexität der Ökosysteme. In der Biologie wird die Natur in ihrem Aufbau erforscht, wodurch die Erkenntnisse über das Leben abgeleitet werden.

Das begehrte Studium kann man in Deutschland an insgesamt 63 Hochschulen studieren.

Im Grundstudium befasst man sich in erster Linie mit Fächern wie Physik, Chemie und Mathematik sowie den verschiedensten Fachbereichen aus der Biologie wie Zoologie, Botanik, Genetik, Physiologie, Physikalische Chemie, Organische Chemie, Biochemie, Tier- und Neurophysiologie, Biomechanik und Botanik, Evolutionsökonomie, Molekulare Pflanzenphysiologie, Geobotanik, Neurobiologie, Synthetische Biologie und Pflanzenbiologie.

Im Bachelorstudium absolviert man in der Regel auch verschiedene Praktika und führt Laboruntersuchungen und Experimente durch. Man verbringt in diesem Studium also durchaus viel Zeit hinter dem Mikroskop. Auch Forschungsprojekte gehören zu einem Biologiestudium. Weiters sind oft Exkursionen, und Unternehmenspraktika vorgesehen.

Nachdem im Bachelorstudium die Grundlagenfächer sehr viel Platz einnahmen, finden die Spezialisierungen wie Immunologie, Mikrobiologie, Gentechnik, Zellbiologie, Bioinformatik, Evolutionsbiologie oder Meeresbiologie erst im Masterstudium statt.

Biologie gehört zu den wenigen Studienfächern, die man noch mit dem Staatsexamen abschließen kann.

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