Pharmazie

Wer Pharmazie studiert, lernt alles über die Wirkungsweise von Salben, Pillen und Co. Ein Pharmazeut versteht, warum die Medikamente das Ziel im Körper erreicht und kann Patienten und Kunden dieses Wissen weitergeben.

Im Alltag hat der Apotheker unterschiedliche Aufgaben, vom Kundenkontakt, über den Verkauf und die Beratung der Patienten. Ein Pharmazeut trägt eine große Verantwortung, denn er muss wissen, wie die Medikamente dosiert werden und welche Wechselwirkungen es mit anderen Medikamenten oder gar Lebensmitteln geben kann. Ein Apotheker ist aber nicht nur im Kundenkontakt tätig, sondern stellt im Labor auch selbst Rezepturen her.

Ein Pharmaziestudium dauert mindestens acht Semester und neben dem theoretischen Studium verbringen Pharmazie-Studenten viel Zeit im Labor.

Außerdem ist ein achtwöchiges Praktikum, die Famulatur vorgesehen, in dem die Studenten in einer Apotheke arbeiten. Auch zum Studienabschluss ist nochmals ein einjähriges Praxisjahr vorgesehen, von dem man die Hälfte in einer Apotheke und die andere Hälfte in einem pharmazeutischen Bereich.

Pharmazie kann in Deutschland an 22 Universitäten studiert werden und wird mit dem Staatsexamen abgeschlossen. Es setzt sich auf einem viersemestrigen Grundstudium mit den Fächern organische und anorganische Chemie, Anatomie, pharmazeutische Biologie und Physiologie zusammen. Im anschließenden Hauptstudium werden die Kernfächer Pharmakologie, pharmazeutische Technologie, Biologie und Chemie sowie klinische Pharmazie gelehrt.