Meteorologie

Die Meteorologie befasst sich mit dem Klima und mit der Witterung. Absolventen eines Meteorologie-Studiums können nicht nur im Fernsehen als Wetterfrosch arbeiten, sondern sich auch in internationalen Teams zu Spitzenforschern etablieren.

Gerade in Zeiten des Klimawandels sind Meteorologen momentan sehr gefragt, um in Forschungsprojekten sinnvolle Klimastrategien zu entwickeln. Aber auch im Flugverkehr und in öffentlichen Einrichtungen werden Meteorologen benötigt.

Wer Meteorologie studiert, den erwartet eine große Palette an unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Fächern, die von Biologie, Chemie, Physik über Mathematik reichen. Nach den ersten Semestern kommen Fächern wie Programmierung und Datenverarbeitung, meteorologische Beobachtungssysteme, Geophysik und die Dynamik der Erdatmosphäre dazu.

Natürlich wird auch auf die richtige Erfassung und den korrekten Umgang mit meteorologischem Datenmaterial ein großer Wert gelegt. Dazu muss man den Umgang mit einer Spezialsoftware genauso beherrschen können wie statistische Verfahren. Die meisten Hochschulen, an denen man Meteorologie studieren kann, verfügen über Forschungslabors, an denen man das Theoriewissen anwenden kann. Auch Auslandssemester und Praktika werden von den meisten Universitäten zur Verfügung gestellt.

Meteorologie kann man in Deutschland an den elf Hochschulen Universität Freiburg, Universität Bonn, Universität Hamburg, Leibniz Universität Hannover, Karlsruhe Institut of Technology, Hochschule der Bundeswehr in Brühl, Freie Universität Berlin, Goethe-Universität Frankfurt, Universität Leipzig, Johannes Gutenberg Universität Mainz und der Ludwigs-Maximilians Universität München studieren.

Für Absolventen stehen nicht allzu viele Arbeitsplätze als Meteorologe zur Verfügung. Es gibt nur wenige fachspezifische Positionen an Wetterstationen oder Forschungsinstituten. Der Deutsche Wetterdienst, der in ganz Deutschland zahlreiche Niederlassungen hat, könnte einer der möglichen Arbeitgeber sein. Aber auch private Unternehmen beschäftigen Meteorologen, die beispielsweise Gutachten erstellen, die Fragen zum Klimawandel klären.

Bessere Berufschancen finden Meteorologen im internationalen Kontext, vor allem in internationalen Forschungskooperationen. Daher promovieren viele Meteorologen und sind von ihrer Heimuniversität aus im internationalen Bereich tätig.