Forstwirtschaft

Wer Forstwirtschaft studiert beschäftigt sich mit dem Naturraum Wald. Der Wald ist nicht nur ein wichtiger Lieferant für Holz, sondern ist auch ganz entscheidend für unser Klima und für die Trinkwasserversorgung.

Im Studium der Forstwirtschaft beschäftigt man sich mit der Balance von nachhaltiger Waldbewirtschaftung im Rahmen der ökonomischen und ökologischen Ansprüche. Einerseits muss der Wald als Nutzfläche wirtschaftlich sein, andererseits müssen die Waldbestände auch für die nächsten Generationen geschützt werden.

Forstwirtschaftsstudenten werden zu echten Allroundern ausgebildet, die einerseits unterschiedliche Fächer in Natur- und Ingenieurwissenschaften belegen, andererseits auch wertvolles Wissen in Bereichen von Politik und Wirtschaft sammeln.

Auch wenn für das Forstwirtschaftsstudium keine Vorkenntnisse notwendig sind, sollte man doch ein großes Interesse für die Natur und für den Wald mitbringen. Wer sich zusätzlich noch für Wirtschaft und Technik interessiert, wird es im Studium leichter haben.

In den meisten Hochschulen ist spätestens im fünften Semester des Forstwirtschaftsstudiums ein Betriebspraktikum vorgesehen, um die theoretischen Grundlagen in der Praxis einsetzen zu können. Forstwirtschaft kann in Deutschland derzeit an neuen Universitäten und Fachhochschulen studiert werden und ist in der Regel modular mit Bachelor und Master aufgebaut. Hierbei gibt es auch unterschiedliche Spezialisierungen wie Forstingenieurwesen, Tropical Foresty, Forest Infomation Technologie oder Holzwirtschaft.